Europäische Schule München
Ohne Farbveränderung: Kunst auf Sichtbeton geschützt
Objekt:
Europäische Schule München
Gebäudetyp:
Öffentliches Gebäude
Fotos:
STOEBO und PSS Interservice AG

Kunst am Bau

Malerei direkt auf Ortbeton

Kunst gehört zu jedem schulischen Lehrplan, wird aber zugleich in seiner Inszenierung am Gebäude zum relevanten Stilelement der Gestaltung des Bauwerks und umgibt den Alltag mit anregendem Inhalt. Pünktlich zum neuen Schuljahr und dem Bezug des Gebäudes empfängt nun auf den Sichtbetonwänden das Kunstwerk „Onomatopoesie“ der beiden Künstler Cisca Bogman und Oliver Störmer ankommende Schüler, Lehrer und Eltern.

Linienführung mit leichtem Duktus auf nachträglich vergüteten Beton

Eine einzige, ununterbrochene Linie führt durch die fünf Treppenhäuser und die Pausenhalle. Sie schafft eine dynamische Einheit mit dem Bau selbst, und die Schülerinnen und Schülern werden mit spielerischer Leichtigkeit im täglichen Dialog zur Kunst hingeführt. So entwickeln diese ihr ganz eigenes Gespür dafür und erleben Inspiration und Auseinandersetzung mit dem Werk – die Sinne werden durch spielerische Leichtigkeit angeregt.
Cisca Bogman und Oliver Störmer trugen dazu eine hochwertige Künstler-Acrylfarbe mit höchster Pigmentierung auf. Die Sichtbetonwände werden zur Leinwand, und die farbige Linie wird zum festen verbundenen Bestandteil des Bauwerks. Für den dauerhaften Erhalt des raumgreifenden Kunstwerks wurden die Untergründe aus mineralischem, saugfähigem Sichtbeton mit der faceal-Technologie oleo- und hydrophob imprägnierend vergütet. Diese verbindet sich wie die Strichzeichnung selbst dauerhaft mit dem Untergrund. Da die faceal Oleo HD Hochleistungsimprägnierung weder die Strichlinienfarbe noch den Untergrund optisch veränderte und darüber hinaus noch die schützenden Eigenschaften gegen typische öl- und wasserbasierte Verschmutzungen innerhalb eines Schulgebäudes wie Fußabdrücke, Abfingern, Getränkespritzer hat, war diese die von den Künstlern favorisierte Oberflächenveredelung. Denn der Schutz ist optisch nicht wahrnehmbar und obendrein resistent gegen mechanische Belastungen, wie sie an einer stark frequentierten Schule, in Treppenhaus und Pausenraum, geradezu vorprogrammiert sind.

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